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Bootcamps,auch in Europa eine Alternative zur herkömmlichen Haftstrafe?

20. Juli 2011

Das Bootcamp im Bundesstaat Louisiana bedeutet 6 Monate Monsterdrill , von 5 Uhr morgens bis 10 Uhr abends extremste fast schon menschenunwürdige Schikane mit ultimativem Stress.

Die Gefangenen werden über die Grenzen von Körper , Geist, Willen und Seele traktiert.
Aber die Rückfallquoten beweisen, 6 Monate Bootcamp bringen mehr als 3-7 Jahre Gefängnis.

Sollte man solche Einrichtungen nicht auch in Europa einführen?
Hacki, deinen Vorschlägen der präventiven Maßnahmen schließe ich mich ohne Wenn und Aber an.
Dies sollte vorangig umgesetzt werden, aber mir geht es um die Resozialisierung von Kriminellen, die unter die Kategorie Ersttäter und Kleinkriminelle fallen.In einer normalen JVA wird aufgrund der totalen Überfüllung höchstens dem religiösen Denken Aufmerksamkeit geschenkt.

Nein Alfred, habe noch alle Geister. Der Bericht auf N24 hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Eine solide Berichterstattung mit Hintergrundinformationen sowie Pro und Contras. Äusserst interessant.
Nach dieser Doku hat sich meine Meinung zu diesen Camps geändert, denn auch wenn der Drill massiv ist, so zeigte er eindeutig Wirkung bei den Trainee.
Dieses Camp bewirkt bei Ersttätern zu 63% einen Wandeln zum Positiven, dass nenne ich mal eine Resozialisierung.

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  1. HACKI & seine Freunde
    20. Juli 2011, 13:17 | #1

    Präventive Aufklärung, soziale Verantwortung und ein gutes, zeitgemäßes Bildungssystem, das die heranwachsende Generation auf´s reale Leben vorbereitet, wären nachhaltige positive Auswirkungen, die unsere Gesellschaft so dringend benötigt. Ebenso kreative, unternehmenswillige und gefestigte Charaktere, die als Vorbilder dienen.

    Wenn wir eine funktionierende und gerechte Gesellschaft wollen, dann sind diese Vorsorgen unabdingbar.

    Gesetzesverschärfungen und härtere Strafen sind nicht die Lösung solcher Probleme, allenfalls sind sie die hilflose Reaktion auf nicht analysierte Um- und Missstände.

    @ Lese soeben Deinen Nachtrag und obwohl ich diese Doku leider nicht gesehen habe, muss man natürlich das Ergebnis sehen. Wenn damit 2/3 wieder resozialisiert werden, dann ist das gewiss ein Erfolg.

    Das was in den Staaten funktioniert, kann aber nur in abgewandelter Form, nach EU Recht, in den EU Mitgliedsstaaten evtl. funktionieren. Ich glaube aber kaum, dass sich das aufgrund vorherrschendem Bürokratenwahn, umsetzen lässt.

    Aber darüber nachdenken lohnt sich allemal. Vielleicht besinnen sich auch die über versorgten Fuzzis mit Beamtenmentalität in Brüssel oder Straßburg, je nachdem wo sie im teuren Umzugswahn gerade weilen.

  2. Alfred l
    20. Juli 2011, 13:50 | #2

    Bist von allen guten geistern verlassen? Wo bitte ist die Kriminalität am höchsten? In den USA. Wo knallen sich täglich 200 Leute ab? In den USA.
    Wo wird Drogenhandel am stärksten betrieben? In den USA.
    Wo gibt es die größte Nachfrage nach Kinderpornos? In den USA.
    Bitte nicht Sitten der USA übernehmen.

  3. whyskyhigh
    20. Juli 2011, 14:32 | #3

    nein
    wuerde nichts bringen

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