Gunther Emmerlich – Der fahrende Sänger 2003
Gunther Emmerlich – Der fahrende Sänger 2003 (aus der Operette ‘Der Rattenfänger von Hameln’) Wandern, ach Wandern weit in die Fern Wandern, ach Wandern tu ich so gern, Rastlos durcheilen Täler und Höhn. Welt, ach so weit, wie bist du so schön! Mir ward keine Liebe, kein heimatlich Land Stets weiter nur eilen, von niemand gekannt. Die Sorgen und Grillen, die kannte ich nie, Sang und verscheucht’ ich spät sie und früh. Ein fahrender Sänger, von niemand gekannt Ein Rattenfänger, das ist mein Stand. Ein fahrender Sänger, von niemand gekannt Ein Rattenfänger, das ist mein Stand. Ratten und Mäuse fange ich ein, Aber auch Mägdlein, herrlich und fein. So eine Unschuld, lieblich und zart, Küsse ich feurig nach Sängers Art. Und will sie sich sträuben, halt ich sie so warm, Heiss liebend umschlungen, fest in meinem Arm, Und singe jetzt zärtlich von Liebe und Schmerz und bitt’ sie ganz leise: Ach schenk mir dein Herz Ein fahrender Sänger, von niemand gekannt Ein Rattenfänger aus fernem Land Ein fahrender Sänger, von niemand gekannt Ein Rattenfänger aus fernem Land.
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