Son of Hibachi 110-100 Holzkohlegrill, aktuelle Version (Modell 2010/ 2011)
19. Dezember 2011
Son of Hibachi 110-100 Holzkohlegrill
- Fertig zum Grillen in 7 - 10 Minuten
- Löscht sein eigenes Feuer
Unverb. Preisempf.: EUR 75,98 Preis: EUR 75,00
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Liebe auf den ersten Blick,
Als ich das erste Mal vom SoH (in einem Grillforum) gelesen hatte, dachte ich bloß “Och nöö, kommt schon wieder einer mit so einem Klappgrill an, der nah dem ersten Mal verzogen, nach dem zweiten Mal versifft und nach dem dritten Gebrauch kaputt ist.”
Aber offenbar hatten viele in diesem Forum Gefallen an diesem Grillsportgerät gefunden. Nach genauerer Betrachtung bestellte ich mir dann angesichts der bevorstehenden Grillsaison doch auch einen SoH in der 2010er Variante. Und war hin und weg von dem Gerät. Solide Qualität und super einfacher Zusammenbau (nur 4 Haken in Löcher stecken, fertig).
Das richtige Anheizen muss man allerdings erst einmal ausprobieren – beim ersten Mal musste ich rund 40 Minuten warten, bist mein Steak auf das Gussrost (das sehr geile Brandings macht) wandern konnte. Es geht am Besten, wenn man in die Aschebox sechs kleine, weiße Anzündwürfel legt, sodass sie unter der Kohle sind, wenn die Aschebox etwa 1/4 bis 1/3 herausragt. Den Grillschieber kann man ruhig fast ganz aufmachen, er sollte nurnoch die beiden Hälften zusammenhalten. Sind die Anzünder dann aufgebrannt, kann man die Aschebox ruhig gut zur Hälfte herausziehen. So glüht die Kohle dann noch rund 8-10 Minuten und der Grill ist fertig zum Grillen. Es geht immer sehr viel schneller, wenn man noch Kohlereste vom letzten Mal im SoH hat. Wenn man zur Hand hat, empfielt es sich, den Ruß der Anzünder mit einer Drahtbürste grob von den Rosten abzubürsten (ein oder zwei Mal drüber, das reicht schon) und die Gussroste mit Speiseöl (bitte kein Würz- oder Olivenöl) einzupinseln. So klebt auch Kurzgegrilltes nicht. Ohne diese Behandlung gehts aber natürlich auch gut.
Mit der Glut kann man rund 90 Minuten grillen. Wenn dann noch immer nicht alle satt sind, kann man die Roste einfach wieder in die unterste Stellung bringen, die Hälften zusammenklappen, sodass die Asche rausfällt, wieder auseinander klappen, Kohle nachfüllen, wieder auf Durchzug stellen und weitergrillen.
Auch die Selbstreinigung funktioniert wie versprochen. Alerdings öfffne ich auch hier die Aschebox zur Hälfte und den Grillschieber fast ganz. So werden beide Roste innerhalb weniger Minuten frei gebrannt. Hat man allerdings nurnoch sehr wenig Kohle, so werden die Roste auch nicht komplett sauber, was aber nicht stört, da sie beim nächsten Anfeuern nochmals sauber gebrannt werden.
Nach dem Ausbrennen (wenn es zu rauchen aufgehört hat), einfach wieder Grillschieber und Aschebox zuschieben, ein paar Minuten warten und schon kann der SoH in die Tasche (Snuff out Pouch) wandern und auf seinen nächsten Einsatz warten.
Insgesamt ist der SoH eine Anschaffung, die mir schon viel Freude (aber auch argwöhnische Blicke) brachte. Gängige Vorurteile und Erfahrungen mit anderen mobilen Grills gelten hier einfach nicht, der SoH ist einfach eine Klasse für sich, was Konzept, Qualität, Handhabung, aber leider auch den Preis angeht. Dieser ist zwar hoch, aber für ein solches Spitzenprodukt absolut gerechtfertigt.
Diesen Grill würde ich mir jederzeit wieder kaufen. Bei der gebotenen Qualität wird das aber wahrscheinlich nicht so schnell nötig sein.
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| Kommentar als Link3x ausprobiert – Erfahrungsbericht/Tipps,
Hallo liebe Grillfreunde!
Seit einiger Zeit bin ich nun Besitzerin dieses “Wundergrills” und habe ihn bis jetzt 3x
getestet:
Versuch 1:
Wir haben beide Grillhälften mit Briketts aufgefüllt und die Schale mit Öko-Grillanzünder
befüllt. Der Grill brauchte über 30min bis er aufgeheizt war. Das Grillen danach klappte sehr
gut, abgesehen dass wir versucht haben, Thunfischsteaks in Alu-Schalen gar zu bekommen, das
klappt natürlich nicht, da die viel zu viel Wärme abhalten. Aber das liegt ja nicht am Grill
Zum Schluss haben wir dann nach Anleitung den Grill zusammengeklappt und oben die klappe ein
wenig offen gelassen, sodass die Roste freigebrannt werden sollten (Achtung, starke
Rauchentwicklung). Nach 2-3min schließt man dann den Grill komplett, sodass er sich selbst
löscht. Laut Anleitung soll man ihn dann noch 30min “abkühlen” lassen. Dann ist er zwar immernoch
sehr warm, aber man kann ihn angeblich wieder in die hitzebeständige Tasche zurückstellen.
Ausprobiert haben wir es nicht, da wir ihn zu Hause getestet haben. Allerdings macht die Tasche
einen guten Eindruck, als ob sie den heißen Grill locker aushalten würde.
Das Löschen klappte wunderbar, mit dem freibrennen hatten wir mäßigen Erfolg. Am nächsten Tag
fanden wir noch eine Schicht “Zeugs” auf dem Rost, das ließ sich aber unter fließendem Wasser mit
Schwamm aber ohne Schrubben entfernen.
Versuch 2:
Diesmal haben wir statt der Öko-Grillanzünder die normalen “weißen” genommen. Und siehe da, der
Grill war tatsächlich nach ca 10min glühend heiß und es konnte losgehen. Allerdings muss ich dazu
sagen, dass man von den weißen Anzündern immer etwas mehr braucht, da man einen Riegel über die
ganze Breite des Grills in die Schale legen sollte. Was haben wir also daraus gelernt?
Öko-Grillanzünder haben für diesen Grill nicht genügend Power. Bei den weißen kamen sogar die
Flammen oben raus. Allerdings reicht das trotzdem nicht aus um die komplette Kohle anzufeuern.
Die Kohle die sich außen am Rand befindet wird nicht wirklich warm. Ich würde sagen, dass man von
der Grillfläche die die beiden Roste zur Verfügung stellen tatsächlich 2/3 nutzen kann.
Diesmal hatten wir aber mit dem freibrennen mehr Erfolg. Die Roste waren so frei, dass wir sie
tatsächlich nicht abgewaschen haben. Wenn man nämlich den Grill befüllt und dann zusammenklappt,
kommt immer etwas Kohlestaub auf den Rost, das bleibt nie aus. Über die geringen Mengen die vom
Grillen am Tag zuvor übrig geblieben sind, konnten wir also getrost hinwegsehen.
Versuch 3:
Die Briketts gingen zur Neige. Aber wir hatten ja noch Krümel-Kohle, also haben wir den Rest
damit aufgefüllt. Schon wieder ein großer Fehler. Die kleinen Kohle-Stückchen speichern die Wärme
nicht sonderlich gut und der Grill wurde erst gar nicht wirklich heiß. Diesmal konnten wir von
der Grillfläche die uns die beiden Roste boten effektiv nur 1/4 nutzen. Ich denke das
Krümel-Kohle eine größere Menge Sauerstoffzufuhr braucht, die der Grill bauartbedingt nicht leisten kann.
Fazit:
Ich würde den Grill jederzeit weiterempfehlen, allerdings sollte man beachten dass man Briketts und die richtigen Anzünder verwendet. Ideal ist die Tatsache, dass man den Grill befüllen und dann zB mit an einen See nehmen kann,
ohne extra Kohle mitschleppen zu müssen. Außerdem muss man nicht ewig warten bis man ihn wieder einpacken kann. Und die lästige Schrubberei bleibt einem tatsächlich erspart.
Der Grill bleibt sehr lange heiß, sodass man auch 4-5 Leute locker satt bekommt.
Die Roste sind höhenverstellbar, aber schon bei der zweiten Stufe von unten bekommt das Fleisch deutlich weniger Hitze ab. Höher als bis zu dieser Stufe habe ich noch kein Rost verwendet.
Außerdem ist der Grill meiner Meinung nach hochwertig verarbeitet.
Wer auch immer sich diese Konstruktion ausgedacht hat, von mit gibt es 5 Sterne
Ich wünsche guten Appetit.
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